Live-Nachlese

Sprayer "Puber" bekennt sich teilweise schuldig

Der 30-Jährige soll seinen Künstlernamen systematisch im öffentlichen Raum in der ganzen Stadt hinterlassen haben. Im Fall einer Verurteilung drohen ihm sechs Monate bis fünf Jahre Haft

Foto: Stefan Schlögl
Foto: Stefan Schlögl

Wien - Am Mittwoch hat am Wiener Straflandesgericht der Prozess gegen den Schweizer Renato S. wegen schwerer Sachbeschädigung begonnen. Ihm wird angelastet, in 232 Fällen den Tag "Puber" mit Farbspray vor allem an Gebäuden angebracht zu haben. Seit seiner Festnahme Anfang März sitzt der 30-Jährige in Untersuchungshaft. Einen Antrag auf Fußfesseln lehnte das Landesgericht im Juni ab.