Rechtsextremismus

Ermittlungen gegen "Identitäre" nach Überfall eingestellt

Trotz Fotos und ärztlicher Atteste von Opfern wird kein Prozess gegen Rechtsextreme stattfinden

Foto: Privat
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Graz/Wien – Wie aus dem Nichts seien plötzlich sieben Männer aufgetaucht, die sich lautstark zur rechtsextremen Identitären Bewegung bekannten und mit Schlagstöcken, einem Gürtel und einer Eisenschnalle auf fünf junge Studierende losgingen: So schildern Teilnehmer einer antifaschistischen Kundgebung einen Übergriff, der sich Anfang Jänner in Graz zugetragen hat. Eine junge Aktivistin aus Wien, die angab, gewürgt worden zu sein, hatte den Vorfall mit Fotos festgehalten.