Umgang mit Blau

SPÖ ringt erneut um Position zur FPÖ

Eine Linzer Parteisektion rüttelt an der Kooperation mit der FPÖ, Doskozil erklärt Schieders absolutes Nein zu einer Koalition mit den Freiheitlichen zur "Privatmeinung"

Foto: APA / Herbert Neubauer
Foto: APA / Herbert Neubauer

Wien – Der Brief an die Mitglieder des Linzer SPÖ-Vorstands hat es in sich: Die vergangenen Tage hätten gezeigt, "wes Geistes Kind die Linzer FPÖ ist", schreibt die rote Parteisektion Dornach-Auhof, "ihr Kader ist seit 2012 nachweislich mit der 'Identitären Bewegung' verbunden: räumlich, ideologisch, personell". Daher solle bei der nächsten Vorstandssitzung am 3. Juni der "Umgang mit rechtsextremen Gruppen im Gemeinderat" behandelt werden. Es gehe um nicht weniger als die "Einheit der Partei".