Es dauerte bis ins Jahr 1988, bis der Chefkartograf der Sowjetunion erstmals öffentlich zugab, dass fast jede von der UdSSR produzierte Karte falsch war. Flüsse wurden verschoben, Straßen nicht eingezeichnet und ganze Stadtviertel untereinander ausgetauscht. Diplomaten und ausländische Journalisten in Moskau verließen sich stets auf Karten des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA, wenn sie verlässlich an ihr Ziel kommen wollten.