Boris Johnson kehrt zufrieden vom Kontinent auf die Insel zurück. Vier Wochen lang hat der neue britische Premierminister seine wichtigsten Nachbarn und Verbündeten auf den obligatorischen Höflichkeitsbesuch warten lassen. Das war ebenso albern wie seine Weigerung, einen Besuch in Brüssel überhaupt ins Auge zu fassen. Auch nach Berlin und Paris werde er erst reisen, hatte der selbstbewusste Konservative getönt, wenn die beiden Vormächte der ungeliebten EU ihr Einlenken in der Frage des längst ausverhandelten Austrittsvertrags signalisieren würden.
Sebastian Borger
Merkels Brexit-Fauxpas
Bei seinen Besuchen in Berlin und Paris hat Boris Johnson erreicht, was er wollte