Protestwelle

Iran geht laut Insidern von 1.500 Toten bei Unruhen aus

Unter den Opfern seien mindestens 17 Jugendliche und rund 400 Frauen, gaben Insider aus dem Innenministerium preis. Offiziell hüllt sich das Regime in Schweigen

Foto: APA/AFP
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Teheran – Bei den regierungskritischen Protesten im Iran sind offenbar mehr Menschen ums Leben gekommen als bisher angenommen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von drei Vertretern des iranischen Innenministeriums erfuhr, wurden bei den knapp zweiwöchigen Unruhen im November etwa 1.500 Menschen getötet. Darunter waren auch mindestens 17 Jugendliche und rund 400 Frauen sowie Sicherheitskräfte und Polizisten.