Teheran – Bei den regierungskritischen Protesten im Iran sind offenbar mehr Menschen ums Leben gekommen als bisher angenommen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von drei Vertretern des iranischen Innenministeriums erfuhr, wurden bei den knapp zweiwöchigen Unruhen im November etwa 1.500 Menschen getötet. Darunter waren auch mindestens 17 Jugendliche und rund 400 Frauen sowie Sicherheitskräfte und Polizisten.