Geschichtsrevisionismus mit Bezug auf Adolf Hitler ("Er war rundum von gierigen Mächten eingekesselt"), Rassismus (Afrikaner als "Bestien") sowie Aufrufe, den ORF "zu säubern": In seiner 23-jährigen Geschichte hat die FPÖ-nahe "Zur Zeit" regelmäßig für Skandale gesorgt. Auch in der Corona-Krise bedient sich das rechtsextreme Blatt verschwörungstheoretischer Narrative, die rassistische und antisemitische Elemente aufweisen. All das hält die türkis-grüne Bundesregierung jedoch nicht davon ab, "Zur Zeit" zu fördern: Rund 66.000 Euro sollen dem Rechtsaußen-Blatt aus der Corona-Sonderhilfe zugutekommen – nur knapp weniger als dem Nachrichtenmagazin "News" mit rund 75.000 Euro und deutlich mehr als dem renommierten Wirtschaftsmagazin "Trend" mit 42.000 Euro.