Medikament

"Abtreibungspille" Mifegyne wird in Österreich leichter zugänglich

Bisher durften nur bestimmte Kliniken das Medikament ausgeben

Foto: imago images / MiS
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Niedergelassene Frauenärzte dürfen künftig Tabletten für einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch ausgeben. Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) genehmigte eine Änderung des Zulassungsbescheids für das Medikament. Bisher durfte die "Abtreibungspille", wie Mifegyne oft genannt wird, nur bis zur neunten Schwangerschaftswoche in Krankenhäusern und Ambulanzen abgegeben werden, die zu Schwangerschaftsabbrüchen berechtigt waren.