Arbeitsbedingungen

Sexarbeit im Lockdown: Doppelt ausgegrenzt

Eine neu gegründete Berufsvertretung kämpft für die Rechte von Sexarbeiter*innen. Die Pandemie hat die ohnehin prekäre Lage noch deutlich verschärft

Foto: imago images/Lichtgut
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Shiva Prugger hat in den vergangenen Wochen viele Interviews gegeben. Die Wiener Domina und Aktivistin erzählt von Sexarbeiterinnen, die im Lockdown ihre letzten Ersparnisse aufgebraucht haben, und von teuren Zimmern in Laufhäusern. Sie protestiert dagegen, als Sexarbeiterin anders als Friseur*innen oder Masseur*innen behandelt zu werden. Erst seit August existiert die Berufsvertretung Sexarbeit Österreich (BSÖ), eine unabhängige Initiative, die das Wiener Beratungszentrum Sophie als Vereinssitz nutzt.