In aller Schnelle schlossen Innenminister Karl Nehammer und Integrationsministerin Susanne Raab (beide ÖVP) nach dem Attentat von Wien im vergangenen November formell zwei Moscheen, in denen auch der Terrorist K. F. gebetet hatte. Mit dem Argument, dass Gefahr im Verzug sei, soll Raab die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) dazu gebracht haben, ihrem Ansinnen bei der Tewhid-Moschee in Wien-Meidling zu folgen. Diese ist seit 2016 infolge des Islamgesetzes bei der Glaubensgemeinschaft registriert. Für die zweite Moschee ist die IGGÖ formell nicht zuständig.