Flucht

Österreich glaubt geflüchtetem Marokkaner politischen Aktivismus nicht

Hamza Haddi war Teil einer Protestbewegung und in Haft, doch sein Asylansuchen wurde abgelehnt. Nun folgt eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht

Foto: privat
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Als Hamza Haddi nach Österreich kam, hat er sich Sorgen gemacht. Aber nicht wegen seines Asylantrags, sondern wegen der schweren Covid-Erkrankung seines Vaters in Marokko. Denn für den 27-Jährigen war klar, dass er seine politische Verfolgung in seinem Heimatland beweisen kann. Auf einem USB-Stick hat er Fotos, Medienberichte und Dokumente der Menschenrechtsorganisation AMDH – für die er in Marokko tätig ist – über die Grenzen mitgebracht. Ebenso seine Wunden am Körper, die von der schweren Misshandlung im marokkanischen Gefängnis zeugen. Außerdem erhielten Mitaktivistinnen und -aktivisten in anderen europäischen Ländern bereits Asyl.