NS-Wiederbetätigung

Einsatz gegen Rechtsextreme in sieben Bundesländern

Über Ländergrenzen hinweg bekamen Rechtsextreme am 16. November von der Polizei "Besuch". Wieder wurden Waffen und elektronische Datenträger sichergestellt

Foto: LPD NÖ / LVT
Foto: LPD NÖ / LVT

Der letzte Dienstag hatte bei den österreichischen Staatsschützern einen eigenen Namen: "Nationalen Joint Action Day Against Hate Crime", kurz NJAD, nannte man eine konzertierte Aktion des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) sowie der Landesämter (LVT) mit Unterstützung der Landespolizeidirektionen und des Einsatzkommandos Cobra. In sieben Bundesländern wurden bei 20 Personen aus der rechtsextremen Szene insgesamt 15 Hausdurchsuchungen und fünfmal eine freiwillige Nachschau durchgeführt. Wieder wurden auch Waffen sichergestellt. Insgesamt 20 Schusswaffen und zahlreiche andere Waffen, wie ein Dolch mit SS-Runen, vier Samuraischwerter, fünf Sportbogen, drei Nunchakus (auch Würgeholz genannt) und ein Butterflymesser, zudem wurden elektronische Datenträger und NS-Devotionalien eingezogen.