Politisches Buch

Straches Memoiren: Seitenhiebe auf Kickl, Frontalangriff auf Gudenus

Der langjährige frühere FPÖ-Chef will in "Das Ibiza-Attentat" seinen tiefen Fall verarbeiten. Dabei stellt er teils wilde Theorien in den Raum

Foto: APA/Hochmuth
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Sie beginnen mit Goethe, sie enden mit Schiller: die Memoiren von Heinz-Christian Strache, die nun erschienen sind. Um Pathos war der einstige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache noch selten verlegen, und das bleibt auch so. Auf 302 Seiten lässt der jetzige Consulter seine Politkarriere Revue passieren – und erarbeitet die inhaltlichen Grundzüge für ein Comeback. Den Großteil der Memoiren nimmt naturgemäß das titelgebende "Ibiza-Attentat" ein, an dem Strache hart kiefelt. "Vergebung ist ein Geschenk, das ich mir nun selbst mache, auch und gerade mit der Aufarbeitung und mit diesem Buch", schreibt er im Vorwort.