Studierendenvertretung

ÖH-Vorsitzende plädiert für 2G-Regel an allen Hochschulen Österreichs

An dieser Zutrittsregel führe kein Weg vorbei, sagt Keya Baier. Die aktuelle Haltung des Bildungsministeriums zu Finanzhilfen für Studierende bezeichnet sie als "Frechheit"

Foto: ÖH
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An sich macht der Lockdown einen großen Bogen um Hochschulen, sie dürfen offen bleiben. Dennoch hat sich für die knapp 400.000 in Österreich Studierenden diese Woche viel geändert, denn Unis und Fachhochschulen haben sich zur Umstellung vieler Lehrveranstaltungen auf Onlinebetrieb entschieden. Dabei hatte eine hohe Impfquote von 82 Prozent bereits zu Semesterbeginn die Hoffnung genährt, dass es im vierten Pandemiesemester keinen Teillockdown der Hörsäle geben wird. Auch Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hatte sich der Devise einer überwiegenden Präsenzlehre verschrieben. Die linke ÖH-Koalition aus sozialistischen Studierenden (VSStÖ), grünen Studierenden (Gras) und Fachschaftslisten (Flö) sieht sich durch die aktuellen Entwicklungen in ihrer generellen Forderung nach mehr Hybridbetrieb bestätigt. Im Interview mit dem STANDARD tritt Keya Baier vom ÖH-Vorsitzteam nun auch erstmals für die österreichweite Einführung der 2G-Regel an den Hochschulen ein. Nur Geimpfte und Genesene sollen also vor Ort teilnehmen können.