Später Befund

Tyrannosaurus rex "Tristan Otto" litt vermutlich an Zahnschmerzen

Ein deutsches Forschungsteam liefert durch bildgebende Verfahren Hinweise darauf, dass ein Knochengeschwür dem Tier auf die Zahnwurzel drückte

Foto: RSNA / Charlie Hamm, M.D.
Foto: RSNA / Charlie Hamm, M.D.

Die Vorstellung eines hungrigen Tyrannosaurus rex in freier Wildbahn ist beunruhigend. Die eines hungrigen T. rex mit Zahnschmerzen noch mehr – andererseits aber auch bemitleidenswert. Dass die räuberischen oder aasfressenden Legenden der Kreidezeit mit solchen Problemen zu kämpfen hatten, unterstreichen die Analysen eines deutschen Forschungsteams: Es untersuchte den versteinerten Unterkiefer eines Tyrannosaurus und stieß auf eine Wucherung, die wahrscheinlich im Zuge einer Krankheit entstanden ist. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch auf der Jahrestagung der Radiologischen Gesellschaft Nordamerika (RSNA) vorgestellt.