Coronavirus-Krise

Wie es um die Maskenaffäre bei Hygiene Austria steht

Seit Monaten äußert sich Hygiene Austria nicht konkret, wie viele China-Masken als heimische Ware angeboten wurden. Der Betrieb hat aber schon wieder eine neue Führung

Foto: Hygiene Austria
Foto: Hygiene Austria

Im März des Vorjahres war Hygiene Austria noch in aller Munde. Damals filzten Kriminalbeamte die Werkshalle des Maskenherstellers in Wiener Neudorf. Sie sollen Mitarbeiter dabei erwischt haben, wie diese gerade im Keller im großen Stil FFP2-Masken aus China als made in Austria umetikettierten. Ermittelt wird seither auch wegen des Verdachts der organisierten Schwarzarbeit gegen ein Firmengeflecht, das mitunter aus zwielichtigen Leiharbeitsfirmen bestand, die nur zum Schein existiert haben sollen.