Am Sonntag hat die Regierung eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt, die die Bevölkerung in Zusammenhang mit den stark gestiegenen Energiepreisen entlasten sollen. Darunter fällt eine 50-prozentige Erhöhung des Pendlerpauschales und das Senken von Energiesteuern. Zwei Milliarden Euro lässt sich die Regierung das kosten. Trotzdem sei es zu wenig treffsicher und nicht sozial gerecht, kritisierte ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian im Ö1-"Morgenjournal" am Montag. Ideen der Gewerkschaft seien von der Regierung ignoriert und der Fokus ausschließlich auf den Energiesektor gelegt worden. Dabei bestehe bei den Lebensmittel- und Wohnkosten massiver Handlungsbedarf.