Diskriminierung

Zahllose Berichte zu Sexismus: #MeToo, die deutschsprachige Fortsetzung

Auf Initiative der Regisseurin Katharina Mückstein melden sich jetzt zahllose Betroffene von Sexismus, Rassismus und Übergriffen in der österreichischen und deutschen Kulturbranche zu Wort

Foto: Screenshot Instagram
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Intendanten, die Schauspielerinnen vor der Toilette abpassen, heimliche Nacktfotos in der Garderobe, Professoren, die gegenüber Filmstudierenden offen den Wunsch ausdrücken, mit ihnen schlafen zu wollen. Solche Geschichten über die heimische und deutsche Kulturbranche sammeln sich seit Sonntag auf dem Instagramprofil der Regisseurin, Drehbuchautorin und Dozentin Katharina Mückstein. Persönliche Berichte von ihr und anderen Betroffenen offenbaren: Es geht nicht um einzelne Täter, sondern um strukturelle Schwächen an Orten, die oftmals öffentlich finanziert sind und sich gerne nach außen progressiv und feministisch positionieren.