Salzburger Festspiele

Ex-Bischof Bünker: "Man könnte Jedermann auch nichtbinär besetzen"

Am Montag steht der "Jedermann" auf dem Programm der Festspiele in Salzburg. Für den evangelisch-lutherischen Theologen ist dieser oft schwer auszuhalten. Warum?

Foto:  APA / Barbara Gindl, Regine Hendrich
Foto: APA / Barbara Gindl, Regine Hendrich

Ab Montag ist auf dem Salzburger Domplatz wieder Hugo von Hofmannsthals Jedermann zu sehen. Zum zweiten Mal schlüpfen Lars Eidinger und Verena Altenberger im "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" in die Rollen von Titelfigur und Buhlschaft. Michael Bünker, bis 2019 Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Österreich, über die Theologie im Stück, Kapitalismus, die Geschichte der Evangelischen mit Salzburg und einen nonbinären Jedermann.