Lobbying & Korruption

WKStA kritisiert Kanzleramt wegen nicht gelieferter Daten deutlich

Aktenvermerk zeichnet Streit über unterlassene Datenlieferung nach

Foto: Standard/Corn
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Wien – Vier gegen vier hieß es am 7. September im Bundeskanzleramt: Vier Mitarbeiter der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) saßen da vier Vertretern des Bundeskanzleramts gegenüber, um die heikle Frage der Datenlieferungen an Ermittler zu klären. Wie berichtet wollte die WKStA schon im August die E-Mail-Postfächer und andere Daten von dutzenden Mitarbeitern sicherstellen, um sie im Zuge der Causa Umfragen/Beinschab-Tool auszuwerten. Das sei nötig, weil die beschuldigten Ex-Mitarbeiter des Kanzleramts ihre eigenen Mails großteils gelöscht hätten, hieß es vonseiten der Ermittler.