Petra Stuiber

Deutschförderklassen: Themenverfehlung

Das Prestigeprojekt der türkis-blauen Regierung war von Beginn an umstritten

Foto: APA/HANS KLAUS TECHT
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Die Deutschförderklassen – ein Thema voller Missverständnisse. Oder: Wie man aus einer an sich guten Idee ein Politikum machen und sie damit ruinieren kann. Das zeigt eine Evaluierungsstudie, die das Bildungsministerium offenbar lieber geheim gehalten hätte. Demnach kann mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler in diesen Klassen nicht genügend Deutsch, als dass sie dem Unterricht gut folgen könnten. Das gaben zumindest die rund 700 Schulleiterinnen und Schulleiter, die befragt wurden, zu Protokoll. Die Erfahrungen mit über 12.000 aus der Ukraine geflüchteten Kindern sind da noch nicht dabei.