Protest

RWE will nach Räumung von Lützerath Schadenersatz von Aktivisten fordern

Noch gibt es laut dem Konzern keine endgültige Schadensbilanz. Gegen die Demonstranten will sich RWE dennoch wehren

Foto: IMAGO/Jochen Tack
Foto: IMAGO/Jochen Tack

Osnabrück/Essen – Nach der Räumung des Dorfes Lützerath hat der Energiekonzern RWE zivilrechtliche Schritte gegen Demonstranten angekündigt. "Natürlich müssen alle Störer mit einer Schadenersatzforderung rechnen", sagte Konzernsprecher Guido Steffen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Wie hoch diese ausfallen könnten, sei allerdings noch nicht zu beziffern. Es liege noch keine endgültige Schadensbilanz im Zusammenhang mit der Räumung vor.