Festnahme

Hacker erbeutete neun Millionen Meldedaten aus Datenbank der GIS

Eine Datenpanne bei einem Wiener IT-Unternehmen machte den Coup möglich. Mit der Datenbank sollten GIS-Verweigerer ausgeforscht werden

Foto: Getty Images/iStockphoto/appledesign
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Ein Hacker in den Niederlanden hat neun Millionen österreichische Meldedaten gestohlen und im Internet zum Verkauf angeboten. Der Datendiebstahl selbst im Umfeld der GIS wurde bereits im Mai 2020 bekannt, nun ist er auch geklärt: Im vergangenen November wurde ein "ganz dicker Fisch" in den Niederlanden verhaftet, auf dessen Konto der Diebstahl gegangen sein dürfte, wie Experten des Bundeskriminalamtes (BK) am Mittwoch Journalisten mitteilten.