Wien/Moskau – Ungewöhnlicher Auftakt zur Hauptversammlung der Raiffeisen Bank International (RBI) am Donnerstagvormittag: Vor dem Wiener Hotel Hilton, gleich ums Eck der Zentrale des Instituts, hatte sich eine kleine Gruppe an Demonstranten versammelt, um gegen die Präsenz der RBI in Russland zu protestieren. "Hör auf, den Krieg zu finanzieren" war etwa auf einem mit dem Raiffeisen-Giebelkreuz versehenen Plakat zu lesen, das zwei Frauen, eine gelb-blaue Fahne über die Schultern gehängt, hielten. Während draußen also Demonstranten in Anwesenheit von Polizisten abwechselnd Reden hielten und in Tröten bliesen, nahm drin, im Hotel am Stadtpark, die auch virtuell übertragene Aktionärsversammlung ihren Lauf.