Schule

Neue Vergiftungsfälle laut Aktivisten an Irans Mädchenschulen

Ärzte sprechen von Gasvergiftungen. Sicherheitskräfte sind laut Aktivistinnen in Saghez gewaltsam gegen Schülerinnen vorgegangen

Foto: EPA/ABEDIN TAHERKENAREH
Foto: EPA/ABEDIN TAHERKENAREH

Teheran – Im Iran sind Aktivistinnen und Aktivisten zufolge wieder neue Vergiftungsfälle an Mädchenschulen gemeldet worden. Die in Norwegen ansässige Menschenrechtsorganisation Hengaw berichtete am Montag von Fällen in der Hauptstadt Teheran und der von Protesten erschütterten Region Kurdistan. In Saghez, der Heimatstadt der Protestikone Jina Mahsa Amini, sollen Sicherheitskräfte zudem gewaltsam gegen Schülerinnen vorgegangen sein. Von offizieller Seite gab es zunächst keine Informationen zu den Fällen.