NS-Ermittlungen

Guggenbichlers Burschenschaft war Tummelplatz für Rechts-außen und manche Linke

In jener Burschenschaft, in der es zu einer Razzia kam, fanden regelmäßig Vorträge statt. Als Redner traten etwa der Identitäre Sellner und Ex-Kammerpräsident Leitl auf

APA/EVA MANHART
APA/EVA MANHART

Ermittlungen nach dem Verbotsgesetz gegen den FPÖ-Politiker Udo Guggenbichler samt Hausdurchsuchung bei seiner Burschenschaft Albia: Diese Meldung des STANDARD hat am Mittwoch für helle Aufregung gesorgt. Gefunden worden sei aber nichts, behauptete Guggenbichlers Anwalt Sascha Flatz: weder NS-Devotionalien noch Fotos mit NS-Symbolen, wie von einer Bekannten Guggenbichlers in einer Anzeige behauptet. Und auf dem Dachboden wohne auch kein ehemaliger SS-Funktionär, wie eine zweite Zeugin, die Ex-Abgeordnete Martha Bißmann, laut ihrer Aussage vor den Ermittlern von Guggenbichler erzählt bekam.