FILE PHOTO: A smartphone with a displayed TikTok logo is placed on a computer motherboard in this illustration taken Feb. 23, 2023. REUTERS/Dado Ruvic/Illustration/File Photo
Die jungen Männer hinter dem vereitelten Anschlag auf die Pride-Parade am vergangenen Wochenende wurden vermutlich nicht etwa über geheime Foren im Darknet, sondern über gängige Social-Media-Plattformen radikalisiert, wie der Terrorismusexperte an der Donau-Uni Krems, Nicolas Stockhammer, am Montag im Ö1-"Morgenjournal" erläutert: "Mittlerweile radikalisieren sich fast 80 Prozent jener, die sich radikalisieren, im Internet, über soziale Medien, auf Plattformen wie Tiktok und Twitch." Hier würden gezielt Inhalte angeboten, die adressatengerecht aufbereitet seien: Die Inhalte seien immer dieselben, aber die Aufmachung eine andere, es werde bewusst die Sprache der Jugendlichen gesprochen.