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Millionen interner Mails gingen wegen Tippfehlers nach Mali statt ans US-Militär

Weil sich Angehörige des US-Militärs trotz Warnungen noch immer bei der Top-Level-Domain von Mailadressen vertippen, drohen nun Geheimnisse an Russland zu fließen

REUTERS/HANDOUT

FILE PHOTO: Members of the MINUSMA Guinean contingent pull their stranded escort vehicle during a logistic convoy from Gao to Kidal, Mali February 17, 2017. MINUSMA/Sylvain Liechti handout via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY./File Photo

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Washington/Bamako – Passnummern, Röntgenbilder, Fotos und Landkarten von Kasernen, Anklagen gegen Soldaten und Führungspersonal, Mails zum Zurücksetzen von Passwörtern, genaue Hoteldaten vom Aufenthalt führender US-Militärs im Ausland. Alles keine hochgeheimen Daten – aber doch solche, mit denen sich Feinde der USA ein gutes Bild von Interna des Militärs machen können. Und genau das wird Russland vermutlich bald tun können. Grund dafür ist ein simpler Vertipper, wie die Zeitung "Financial Times" in einem Bericht am Montag meldet.