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Unterwegs im Darknet: Mit Tiktok zum Trip

Ein Teil des Drogenhandels hat sich schon lange ins Internet verlagert. Mittlerweile findet die Anbahnung nicht nur im Darknet, sondern auch auf Apps wie Instagram oder Tiktok statt. Also dort, wo die Jugendlichen sind

derStandard/Friesenbichler Quelle: TikTok

TikTok, Drogen

derStandard/Friesenbichler Quelle: TikTok

Wenn Tante Emma zu Besuch kommt, spüren die meisten erst einmal gar nichts. "Emma", das ist Code für MDMA, den Wirkstoff von Ecstasy. Die ersten 15 bis 20 Minuten nach Einnahme der synthetischen Droge passiert erst einmal wenig. Dann geht es los: Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt. Im Gehirn werden Botenstoffe freigesetzt. Die eigenen Gefühle werden ins Extreme gesteigert, mehrere Stunden lang. Während man für so einen Trip früher in irgendwelche Clubs musste, um die Pillen auf der Tanzfläche zu kaufen, geht das mittlerweile recht bequem im Internet. Sogar über bei Jugendlichen beliebte Apps wie Instagram und Tiktok.