Wissenschaftliche Warnung

Eingeschleppte Tiere und Pflanzen werden zur ökologischen Gefahr

Weltweit nimmt die Zahl invasiver Arten zu. Die Folgen für Umwelt, Gesundheit und Wirtschaft sind verheerend, warnt der Weltbiodiversitätsrat

IMAGO/McPHOTO

Waschbär Procyon lotor , invasive Art, hat sich im Dachstuhl eingenistet, Berlin, Deutschland Mcpins *** Raccoon Procyon lotor , invasive species, has taken up residence in roof truss, Berlin, Germany Mcpins Mcpins

IMAGO/McPHOTO

Die Zahl der invasiven Tier- und Pflanzenarten wächst rasant – mit dramatischen ökologischen Folgen. Vor allem durch den globalen Warenverkehr und die Reisetätigkeiten des Menschen werden immer mehr Tier- und Pflanzenarten in neue Gebiete eingeschleppt, wo sie sich oft schnell ausbreiten und gegen die einheimische Konkurrenz durchsetzen können. In einem neuen Bericht benennt nun der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) die Dimension des stetig wachsenden Problems: Invasive Arten seien ein Hauptfaktor für das globale Artensterben und würden zudem massiven wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schaden anrichten.