Vapour rises from the water around a historic tri-master charter sailing ship moored in a port of Oslo on January 5, 2024, as morning sun paints the scene in golden light during unusual cold temperatures around -22 degrees Celsius in the Norwegian capital. Climate change caused by human activity is expected to lead to less frequent extreme cold snaps in Northern Europe, but paradoxically they may become more dangerous, a study published on January 31, 2024 said. (Photo by Olivier MORIN / AFP)
Der Winter in Europa ist bisher relativ warm, im Jänner kletterten die Temperaturen in weiten Teilen des Kontinents höher als sonst zu dieser Jahreszeit. Das zeigt der neue Monatsbericht des EU-Klimawandeldiensts Copernicus. Global setzt sich der Trend der "heißesten Monate seit Beginn der Aufzeichnungen" fort, der seit acht Monaten anhält: Auch der gerade zu Ende gegangene Jänner reiht sich da ein – es ist der wärmste Jänner, seitdem es verlässliche Temperaturmessungen aus aller Welt gibt. Auf der Oberfläche der Erde war es durchschnittlich 13,14 Grad Celsius warm. Damit wurde der Jänner 2020 um 0,12 Grad übertroffen. Im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter (dem geschätzten Durchschnitt der Jahre 1850 bis 1990) war es um 1,66 Grad wärmer.