Causa Falschaussage

Welche Rolle sollte Kurz bei der Nationalratswahl spielen? Rätsel um Comeback-Umfrage

Ein Meinungsforschungsinstitut lässt abfragen, ob der Ex-Kanzler eine eigene Liste gründen soll. Auch ein möglicher Name wird dabei abgetestet

APA/HELMUT FOHRINGER

ABD0073_20240223 - WIEN - ÖSTERREICH: Der frühere Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag, 23. Februar 2024, anl. des Prozesses gegen Ex-Bundeskanzler Kurz wegen Falschaussage im Ibiza-U-Ausschuss am Landesgericht in Wien. - FOTO: APA/HELMUT FOHRINGER

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Strebt Sebastian Kurz ein politisches Comeback an? Dieses Gerücht hält sich seit Monaten hartnäckig. Dabei hatte Kurz vor mittlerweile mehr als zwei Jahren seinen Rücktritt aus der Spitzenpolitik verkündet – angeblich endgültig. Doch so recht will das Kurz niemand glauben. Seien es Beobachter, die politische Konkurrenz oder wohl auch so mancher Parteifreund in seiner ÖVP. Nicht zuletzt, weil sich Kurz mit Getreuen aus seiner Politikzeit wie Gernot Blümel am Wiener Schubertring längst wieder Räumlichkeiten teilt. Die Umfragewerte der Volkspartei unter seinem Nachfolger Karl Nehammer stagnieren zudem seit langem. Die Aussicht auf einen türkisen Wahlsieg wirken aus heutiger Sicht undenkbar. Am Montagabend erhielten die Comeback-Gerüchte um Kurz dann noch zusätzlich Aufwind – obwohl Kurz erst vergangene Woche nicht rechtskräftig zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt wurde.