Wien

KPÖ stolpert als Vermieterin über ihre eigenen Forderungen

In sieben von der KPÖ vermieteten Wohnungen wurde seit 2021 mehrmals die Miete erhöht – während die Partei einen "Mietenstopp" fordert. Nun soll die Praxis geändert werden

KPÖ, 1. Mai, Maiaufmarsch, Parlament; 2023

Es ist ein wesentliches Gewürz im Erfolgsrezept der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ): ihr Engagement als Anwältin der Mieterinnen und Mieter. In Graz setzt sich die KPÖ seit langem für die Anliegen jener ein, die sich Wohnen nicht oder nur schwer leisten können oder gar von Delogierungen bedroht sind – und reüssiert damit bei Wahlen. Die Salzburger Landespartei schaute sich das ab, um bei der Landtagswahl 2023 satte Gewinne einzufahren. Und KPÖ-Bürgermeisterkandidat Kay-Michael Dankl schickt sich an, bei der Kommunalwahl am 10. März in der Stadt Salzburg dasselbe zu tun.