US-Studien

Keine nachweisbaren Hirnschäden bei Patienten mit Havanna-Syndrom

US-Diplomaten klagten über mysteriöse Symptome – anfangs in Havanna, später auch in Wien und andernorts. Zwei Studien konnten in Untersuchungen keine langfristigen Folgen feststellen

REUTERS/Gary Cameron

FILE PHOTO: The Cuban flag flutters in the wind after being raised at the Cuban Embassy reopening ceremony in Washington July 20, 2015. REUTERS/Gary Cameron/File Photo

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Havanna – Bei US-Diplomaten mit dem sogenannten Havanna-Syndrom haben Forschende praktisch keine längerfristigen körperlichen Veränderungen festgestellt. Das geht aus zwei parallel veröffentlichen Studien im Fachblatt "Jama" hervor. Als Havanna-Syndrom werden rätselhafte Symptome wie Kopfschmerzen, Hörverlust, Schwindel und Übelkeit zusammengefasst, über die ab 2016 zahlreiche in der kubanischen Hauptstadt Havanna lebende US-Diplomaten und ihre Angehörigen klagten.