Twitter 2.0

Musk verbreitet Verschwörungstheorien, will aber nicht, dass jemand darüber spricht

Ein US-Gericht lehnte die Klage von X als Einschüchterungsversuch ab. Forscher zu Hass im Netz hatten nachgewiesen, dass X Millionen mit Neonazis verdient

AP/Ebrahim Noroozi

Tesla CEO Elon Musk leaves the Tesla Gigafactory for electric cars after a visit in Gruenheide near Berlin, Germany, Wednesday, March 13, 2024. Power has been restored to electric car manufacturer Tesla's factory near Berlin about a week after an outage believed to have been caused by arson, a network operator says. (AP Photo/Ebrahim Noroozi)

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Es lief schon einmal besser für Elon Musk und seine Plattform X, vormals Twitter: Die Nutzerinnen und Nutzer laufen der Plattform in Scharen davon, was wohl auch an den zunehmend radikalen und offen neonazistischen Inhalten mancher User liegen dürfte. Aber: X nimmt Millionenbeträge mit Werbung auf Accounts bekennender Faschisten und Rassisten ein. Doch wer eine solche Behauptung aufstellt, muss mit einer Klage rechnen, wie das Center for Countering Digital Hate (CCDH) erleben musste. Die unabhängige Organisation beobachtete einen drastischen Anstieg von Hassbotschaften auf der Plattform. Außerdem konnte die NGO den Nachweis erbringen, dass mit Werbung auf dem Account etwa des verurteilten Neonazis Andrew Anglin Millionen verdient werden.