Fall Grozev

Russische Agenten brachen mithilfe eines Ex-BVT-Beamten in Wien bei Journalist ein

Ex-Verfassungsschützer Ott hatte zuvor im Auftrag des einstigen Wirecard-Managers Jan Marsalek die Adresse von Investigativreporter Christo Grozev ausgespäht

imago images/Jürgen Heinrich

Akte mit Fahnungsfotos in der Wirecard-Affäre 2021-03-10, Deutschland, Berlin - Bundespressekonferenz: Der Bundestagsuntersuchungsausschuss zur Wirecard-Affäre zieht Zwischenbilanz. Im Bild die Akte eines Mitglieds im Untersuchsausschuss mit dem Fahndungsfotos von Jan Marsalek des Polizeipräsidiums München auf dem Deckel. *** File with mug shots in the Wirecard affair 2021 03 10, Germany, Berlin Federal Press Conference The Bundestag investigative committee on the Wirecard affair takes stock In the picture, the file of a member in the investigative committee with the mug shot of Jan Marsalek of the Munich police headquarters on the cover

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Die Mitglieder eines russischen Spionagerings, die im Juni 2022 nach Wien reisten, hatten dort einiges zu erledigen: Zunächst holten sie beim früheren österreichischen Verfassungsschützer Egisto Ott die Smartphones dreier Spitzenbeamter des Wiener Innenministeriums ab, die Ott und Komplizen mutmaßlich gestohlen hatten. Danach brachen sie in die Wohnung des Investigativjournalisten und jetzigen SPIEGEL-Mitarbeiters Christo Grozev ein.