Vor ein paar Wochen hat DER STANDARD unter die Lupe genommen, ob der Algorithmus von X möglicherweise Inhalte oder Accounts von bestimmter politischer Schlagseite bevorzugt. Denn das ist eine These, die insbesondere seit der Übernahme der einst Twitter genannten Plattform immer wieder einmal die Runde macht. Insbesondere User, die mit rechten bis rechtsextremen Inhalten nichts anfangen können, meldeten anekdotisch, vermehrt solche in die Timeline und Empfehlungen gespült zu bekommen. Das Experiment zeigte zumindest Indizien dafür, dass die Plattform an neue Nutzer zu den Schlagworten "Ukraine", "Russland", "Biden" und "Trump" eher Inhalte ausspielt, die jedenfalls der Haltung der US-Rechten entspricht, also eher prorussisch, ambivalent gegenüber der Ukraine, für Trump und vor allem aber gegen Joe Biden.