IT-Security

"Tunnelvision": Neuer Angriff knackt fast alle VPNs

Die von Forschern demonstrierte Attacke setzt auf eine Schwachstelle, die schon seit 2002 existiert

IMAGO/imageBROKER/Paul Hartl

Auch nicht privilegierte Nutzer mit Zugang zum Netzwerk können mittels eines bösartigen DHCP-Servers einen "Tunnelvision"-Angriff durchführen.

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Virtual Private Networks (VPNs) ermöglichen einen digitalen Ortswechsel und können auch zum Schutz der Privatsphäre beitragen. Letzteres freilich nur, wenn man weiß, dass man dem VPN-Anbieter auch vertrauen kann. Forscher von Leviathan Security haben nun allerdings einen Angriff demonstriert, der die große Stärke von VPNs – den Datenverkehr des Nutzers über eine verschlüsselte Verbindung zu führen und seine IP-Adresse zu verstecken – aushebelt.