Entstehung des Lebens

Lebensähnliche Selbstorganisation bei heißen Quellen im Marianengraben

Eine Probe eines hydrothermalen Schlotes zeigte Spuren von elektrischer Ladung. Dahinter steckt ein chemischer Prozess, der aus der Biologie bekannt ist

EPA/ROV SuBastian / Schmidt Ocea

Dieser hydrothermale Schlot wurde vor den Galapagosinseln gefunden.

EPA/ROV SuBastian / Schmidt Ocea

Hydrothermale Quellen, bei denen am Meeresgrund heißes, mineralreiches Wasser austritt, gelten als möglicher Geburtsort des Lebens auf der Erde. Dafür sprechen die stabilen Bedingungen und das Vorhandensein von Nährstoffen und Energie. Auch der letzte gemeinsame Vorfahre aller heute lebenden Arten besaß Anpassungen, die darauf hindeuten, dass er im Umfeld dieser Quellen und ihrer beeindruckenden Schlote lebte.