Forschung Spezial

<b>Geistesblitz: </b>Weg aus der Dienstbotengesellschaft

Die Sozialanthropologin Sandra Gendera erhält den Possanner-Förderpreis für die Beschreibung der Lebensbedingungen osteuropäischer Pflegerinnen

Foto: privat
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Alles begann mit einer Annonce bei der polnischen Kirche am Wiener Rennweg. Sandra Gendera spürte über ihren ersten Kontakt weitere osteuropäische Pflegerinnen auf, die in österreichischen Privathaushalten anpacken. Die Sozialanthropologin begleitete neun Frauen einige Monate, rückte ihre Perspektive in den Mittelpunkt und gab so jenen ein Forum, die nur schwer für sich selbst sprechen können.