Ausgangsbeschränkungen enden am 1. Mai, Lokale und Hotels sperren bald wieder auf

Livebericht

Die Bestimmungen zum Tragen von Schutzmasken bleiben aufrecht. Spielplätze in Wien öffnen kommende Woche, die Bäder am 29. Mai

Das Wichtigste in Kürze

  • Die AUA hat in Österreich 767 Millionen Euro an Hilfen beantragt. Ein großer Teil der Summe soll aus rückzahlbaren Krediten, der andere Teil aus Zuschüsse, die noch zu verhandeln sind, bestehen. Beantragt werden die Kredite daraus über die Hausbank. Im Fall der AUA handelt sich um eine Konsortium, an dem dem Vernehmen nach unter anderem Erste Bank und Raiffeisen beteiligt sind.
  • Die Ausgangsbeschränkungen gelten ab dem 1. Mai nicht mehr. Das hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bekanntgegeben. Der Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben, soll weiterhin eingehalten werden – und zwar dort, wo das möglich ist –, also auch in Öffis. Wenn das aus Platzmangel nicht möglich ist, wird es keine Konsequenzen haben.
  • Die Bestimmungen zum Tragen von Schutzmasken bleiben aufrecht.
  • Veranstaltungen mit bis zu zehn Personen sind ab dem 1. Mai möglich, bei Begräbnissen bis zu 30. Das gilt bis zum 30. Juni.
  • Beherbergungsbetriebe wie Hotels dürfen ab 29. Mai wieder öffnen.
  • Gastronomiebetriebe können ab 15. Mai aufsperren, Öffnungszeiten zwischen sechs und 23 Uhr sind möglich. Es gilt pro Tisch ein Mindestabstand von einem Meter, dieser gilt nicht für Personen, die am selben Tisch sitzen. Das Personal muss Masken tragen. Die Lockerungsschritte will man im Abstand von zwei Wochen evaluieren.
  • Freibäder sollen auch am 29. Mai wieder öffnen. Die genauen Rahmenbedingungen werden derzeit erarbeitet.
  • Die Wiener Spielplätze öffnen kommende Woche wieder. Das sagte der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) bei einer Pressekonferenz zur Öffnung der Wiener Bäder. Auch Innsbruck macht die Spielplätze und die städtischen Sportplätze wieder auf, und zwar schon ab dem 1. Mai.
  • Beim Härtefallfonds wird der Berechnungszeitraum auf den 15. September ausgedehnt. Es können in diesem Zeitraum die drei Monate flexibel ausgewählt werden, in denen man am stärksten betroffen war. Das gilt für Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent. Auch Jungunternehmern wird geholfen. Es gebe eine Mindestförderhöhe von 500 Euro pro Monat. Der Familienhärtefonds sei vom Doppelförderverbot ausgenommen.
  • Geschäfte dürfen ab 1. Mai pro zehn Quadratmeter einen Kunden einlassen. Bisher galten 20 Quadratmeter pro Kunde.
  • Am Dienstag hat der Nationalrat weitere Corona-Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht. Neue Vorgaben für Veranstaltungen in der Coronakrise, aber auch Voraussetzungen für Screeningprogramme sowie die temporäre Ermöglichung von Blutabnahmen durch Sanitäter hat der Nationalrat beschlossen. Nur bei Letzterem gab es Einstimmigkeit. Gegen die Epidemiegesetz-Novelle stimmten hingegen SPÖ, FPÖ und Neos. Speziell die Sozialdemokraten wetterten gegen das "verpfuschte Gesetz".
  • In den USA hat es Wissenschaftlern zufolge seit Beginn der Corona-Pandemie bereits mehr als eine Million nachgewiesene Infektionen mit dem neuartigen Virus gegeben. Das geht aus den Daten der Universität Johns Hopkins hervor. Demnach starben bereits mehr als 57.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus.
  • Die wichtigste Corona-Regel lautet: Halten Sie einen Abstand von mindestens einem Meter ein. (red, 28.4.2020)

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