873 Neuinfektionen in Österreich – St. Pölten und fünf weitere Bezirke werden orange

Livebericht

Im September gab es 74.000 Arbeitslose mehr als im Vorjahr. Deutschland verzeichnet die höchste Zahl an Neuinfektionen seit April. Die Corona-News im Überblick

Das Wichtigste in Kürze:

  • In den vergangenen 24 Stunden gab es in Österreich 873 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die meisten neuen Ansteckungen gab es in Wien. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.
  • Am Donnerstagabend hat die Ampelkommission getagt und beschlossen, St. Pölten und fünf weitere Bezirke auf Orange zu schalten: Neusiedl am See, Hermagor, Mistelbach, Scheibbs und Hallein.
  • Sozial- und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Donnerstag erste Ergebnisse einer Studie zu den sozialen Folgen der Corona-Krise präsentiert. Die Prognose geht unter anderem davon aus, dass sich die Arbeitslosenzahlen erst 2024 wieder vollständig erholt haben werden. Anschobers Bilanz: "Vieles konnten wir abfedern, aber bei spezifischen Gruppen müssen wir genau hinsehen."
  • Ende September gab es in Österreich 408.853 Arbeitslose und Personen in einer AMS-Schulung. Das ist ein Anstieg um 74.389 Personen beziehungsweise 22,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ministerin Christine Aschbacher (ÖVP) sieht trotzdem einen positiven Trend.
  • Ab morgen, Freitag, können Unternehmen die dritte Phase der Corona-Kurzarbeit bis Ende März 2021 beim Arbeitsservice (AMS) beantragen.
  • In Deutschland gab es innerhalb weniger Tage erneut mehr als 2.500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind die höchsten Werte seit April. Das deutsche Auswärtige Amt hebt die globale Reisewarnung für Länder außerhalb Europas auf.
  • Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hat Wien aufgefordert, ein rascheres Kontaktverfolgungsmanagement durchzusetzen. Bundesländer wie Vorarlberg und Salzburg würden Nachverfolgungen innerhalb von 48 Stunden schaffen.
  • Die US-Regierung schlägt ein Corona-Hilfspaket in Höhe von 1,5 Billionen Dollar vor. Es ist ein Kompromissangebot an die Demokraten. Sie fordern Hilfe in einer Gesamthöhe von 2,2 Billionen Dollar.
  • Ab heute sind die Wiener Gastrogutscheine nicht mehr einlösbar.
  • Wegen stark steigender Infektionszahlen haben Tschechien und die Slowakei am Mittwoch den Notstand ausgerufen. (red, 1.10.2020)