Panorama Coronavirus

Öffis im Osten bleiben bei Normal-Fahrplan, Sozialpartner wollen Handel um 19 Uhr schließen

"Licht am Ende des Tunnels" leuchtet laut Kurz immer noch

Guido Gluschitsch

2. November 2020, 11:14

Bundeskanzler Sebastian Kurz würde sich "um den Geisteszustand der Menschen in unserem Land Sorgen machen" wären sie vom Lockdown begeistert, sagte er im Morgenjournal auf Ö1. Er bleibt bei seiner Einschätzung, dass es ein Licht am Ende des Tunnel gebe.

"Die Einschätzung, die ich im Sommer getroffen habe, dass der Herbst und Winter sehr düster und schwierig werden, bewahrheitet sich. Aber alle rechnen damit, dass wir spätestens im nächsten halben Jahr einen so großen Fortschritt erleben werden, dass wir im nächsten Sommer wieder zur Normalität zurückkommen werden sollten."

Was das Contact Tracing betrifft, liege die Kompetenz bei den Bundesländern, sagte Kurz. Das Contact Tracing sei enorm wichtig, aber ab einem gewissen Punkt könne es nicht mehr funktionieren.

Und er gab einen Ausblick für die Zeit nach dem zweiten Lockdown: "Es wird nicht gelingen, die Infektionszahlen nach dem zweiten Lockdown auf Null zu bringen", sagt er in Bezug auf Tourismus und offene Grenzen, "was möglich ist, sie so lange wie möglich auf niedrigen Niveau zu halten und hoffentlich parallel dazu den nötigen Fortschritt bei der Erforschung eines Impfstoffes zustande zu bringen."