Wien/Heidelberg - Die MLP Lebensversicherung AG, Heidelberg, eine Tochtergesellschaft der MLP AG, wird das seit 1995 bestehende Joint Venture mit der österreichischen UNIQA Versicherung AG, Wien beenden. Sie veräußert ihren 50-prozentigen Anteil an der MLP-Lebensversicherung AG, Wien die fondsgebundene Lebensversicherungen nur für den österreichischen Markt produziert, an die UNIQA Versicherung AG, Wien. Dies teilte die MLP Lebensversicherung am Freitag ad-hoc mit. Die unterzeichnete Absichtserklärung sieht vor, dass UNIQA bis zum 31. Dezember 2002 die Anteile zu einem Preis von 85 Mill. Euro erwirbt. Bis zum 31. Dezember 2003 wird UNIQA die Gesellschaft vollständig organisatorisch in den Konzern einbinden und den Namen dem Auftritt der Gruppe anpassen, so dass die Marke MLP auch in Österreich wieder nur von MLP-Konzerngesellschaften genutzt wird. Auflösung des Joint Ventures seit längerem geplant Die Auflösung des Joint Ventures war seit längerem geplant. Die gute Zusammenarbeit von MLP und UNIQA werde ansonsten fortgeführt, so z.B. im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung, hieß es. Die MLP Finanzdienstleistungen AG werde damit in Zukunft auch in Österreich fondsgebundene Lebensversicherungsprodukte anbieten, die von der deutschen MLP-Lebensversicherung AG, Heidelberg, produziert werden. Dies erhöhe die Effizienz und schaffe zusätzliche Kostenvorteile, erklärte Bernhard Termühlen, Vorstandsvorsitzender der MLP AG. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Kontrollgremien beider Unternehmen sowie der österreichischen Kartellbehörde. (APA)