Linz - Unter den Österreichern geht die Angst vor einem Jobverlust um. Denn jeder Vierte erlebte im vergangenen Jahr einen Mitarbeiterabbau mit. Das ist das Ergebnis einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "Market". Insgesamt 400 repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ausgewählte Personen waren noch vor der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten für Juni zum Thema Sicherheit des Arbeitsplatzes befragt worden. Dabei gab jeder Vierte an, in seiner Firma seien Mitarbeiter abgebaut worden. Bei 32 Prozent ist der Mitarbeiterstand gleich geblieben, bei elf Prozent hat er sich erhöht. 32 Prozent machten keine Angaben. 22 Prozent - unter ihnen überdurchschnittlich viele Pflichtschulabsolventen - bezeichneten die augenblickliche Sicherheit ihres Arbeitsplatzes im Vergleich zum Vorjahr als "weniger sicher". Für 44 Prozent ist er "gleich sicher". Für acht Prozent hat sich die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes erhöht. Ein gutes Viertel gab auf diese Frage keine Antwort. In dieser Gruppe hatten die über 50-Jährigen den größten Anteil. Die Meinungsforscher geben dabei zu bedenken, dass in dieser Altersgruppe bereits viele aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden sind. (APA)