Paris - Die konjunkturellen Aussichten haben sich nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Mai im siebten Monat in Folge weltweit verbessert. Der kombinierte Frühindikator (CLI) stieg im Vergleich zum Vormonat von revidiert 116,2 auf 116,7 Zähler, teilte die OECD am Freitag in Paris mit. Die Sechsmonatsrate erhöhte sich um 5,3 Punkte. Beide Indikatoren verbesserten sich somit und deuten auf eine anhaltende Aufhellung der Konjunkturperspektiven in den Industrieländern hin. Der Frühindikator für die USA erhöhte sich laut OECD um 0,2 Punkt auf 119,5. Für die Eurozone verbesserte sich der Frühindikator um 0,6 Punkt auf 114,4. Den deutlichsten Zuwachs des Frühindikators berichtet die OECD für Großbritannien mit plus 1,1 Punkt auf 114,8. Arbeitslosenquote im Mai leicht gestiegen Die Arbeitslosenquote innerhalb der OECD-Mitgliedstaaten ist nach standardisierter OECD-Berechnungsweise im Mai dieses Jahres auf 6,9 Prozent gestiegen. Im Vormonat hatte die Quote noch um 0,1 Prozentpunkte niedriger notiert, teilte die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Freitag mit. Im Vorjahresvergleich stieg die Arbeitslosenquote innerhalb der OECD-Länder um 0,7 Prozentpunkte. Innerhalb der Eurozone blieb die Arbeitslosenquote im Mai unverändert bei 8,3 Prozent und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte; für Deutschland wies die OECD eine Zunahme der Arbeitslosenquote auf 8,1 Prozent von 7,7 Prozent im Mai 2001 aus. In den USA fiel die Quote im Vormonatsvergleich auf 5,8 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr jedoch wies sie ein Plus von 1,4 Prozentpunkten auf. (APA)