Kunst- und Medienstaatsekretär Franz Morak (V) präsentierte bei Überlegungen, wonach die Digitalisierung der heimischen Fernsehlandschaft mittels eines Fonds finanziert werden könnte, der aus der Radio- und Fernsehgebühr gespeist werden könnte."Digitalisierungsfonds" Hauptträger der Finanzierung müsse der Markt sein, jener Teil der Rundfunkgebühren, der für die Radio- und Fernsehgeräte eingehoben wird und dem Bund zufließt, könnte aber als "Digitalisierungsfonds" bei der Regulierungsbehörde etabliert werden, skizzierte Morak eine "überlegenswerte Variante". Damit könne man auch Pilotprojekten "unter die Arme greifen". ORF "sicher nicht als Financier" Der ORF stellte am Freitag nämlich unmissverständlich klar, dass er "sicher nicht als Financier" solcher Testbetriebe auftreten könne. "Jeder soll dabei seinen Bereich einbringen, und das bedeutet für uns, dass wir Infrastruktur, Programmideen und Programmentwicklung besteuern können", sagte Alexander Wrabetz, der Kaufmännische Direktor des ORF. Im Bereich Technik - sowohl auf der Seite der Endkunden als auch der Sendetechnik - sei die Industrie gefordert. Der ORF habe jedenfalls "zehn bis 15 Projekte für interaktive Nutzungen und Ideen in der Schublade", der Versuchsbetrieb solle sich keinesfalls nur auf technische Machbarkeitsstudien beschränken. (APA)