Berlin - Die CDU steckt nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. "Wir müssen uns einschränken und den Gürtel enger schnallen", wird CDU-Bundesgeschäftsführer Willi Hausmann von der Zeitung zitiert. Anfang der Woche hatte das Berliner Verwaltungsgericht die Partei zu einer Strafe von 610.000 Euro für falsch deklarierte Parteispenden verurteilt. Wegen der "schwarzen Kassen" der Hessen-CDU muss die Partei zudem 21 Millionen Euro zurückzahlen. Auf den laufenden Wahlkampf, für den die CDU 20 Millionen Euro veranschlagt habe, habe dies allerdings keine Auswirkungen, sagte Hausmann der Zeitung zufolge. Die Urteile würden bis zum Wahltag nicht rechtskräftig. Selbst wenn es danach zu Rückzahlungen kommen sollte, sei von Bundestagspräsident Wolfgang Thierse bereits eine Ratenzahlung zugesichert worden. (APA/AP)