Washington/Jerusalem - Die US-Regierung hat nach der Schießerei am El-Al-Schalter in Los Angeles weitere bewaffnete Patrouillen für alle Bereiche der Flughäfen des Landes angekündigt. In einer Erklärung am Samstag kündigte die Verkehrssicherheitsbehörde Rundgänge etwa in Wartebereichen und vor Ticketschaltern von uniformierten Wachmannschaften und von Sicherheitsleuten in Zivil an. Am Donnerstag hatte ein 41-Jähriger Ägypter am Schalter der israelischen Fluggesellschaft zwei Menschen erschossen, bevor er selbst getötet wurde.Zusätzliche Polizeipatrouillen Ein Sprecher der Verkehrssicherheitsbehörde hatte bereits am Samstag mitgeteilt, am internationalen O'Hare-Flughafen von Chicago seien bereits zusätzliche Polizeipatrouillen im Einsatz. Ein Sprecher der US-Zivilluftfahrtbehörde FAA sagte am Freitag, es werde diskutiert, Besucher bereits beim Betreten von Flughäfen auf Waffen zu kontrollieren. In der Warteschlange vor dem El-Al-Schalter befand sich zum Zeitpunkt der Schießerei nach israelischen Medienberichten auch die Enkelin des israelischen Außenministers und Vizepremiers Shimon Peres. Nach Angaben der Zeitung "Maariv" vom Sonntag kam die 27-Jährige in der Nacht auf Samstag mit den anderen Passagieren des Fluges in Tel Aviv an. Sie hatte einen längeren US-Aufenthalt hinter sich. (APA)