Wien - Der Vorstandsvorsitzende des börsenotierten Mondseer Wassertechnologie-Konzerns BWT, Andreas Weissenbacher, erwägt laut dem Wochenmagazin "profil" "hochinteressante" Unternehmenskäufe in den USA. Anlass für die Akquisitionspläne sei die laut Finanzanalysten unausweichliche Zerschlagung des französisch-amerikanischen Mischkonzerns Vivendi Universal. Der vormals grundsolide Wasserversorger entwickelte sich in den letzten Jahren zum zweitgrößten Medienkonglomerat der Welt - mit fatalen Folgen: 19 Mrd. Euro Schulden wurden durch Akquisitionen angehäuft. Anteilverkauf von Vivendi Environment möglich Nun könnte es zu einem Verkauf des restlichen Anteils der Wassersparte Vivendi Environnement kommen, deren US-Töchter der BWT-Chef "in guter Position" sieht. Bisher ist die BWT-Präsenz in den USA noch nicht sehr weit gediehen. Vor allem im Haushaltsbereich gäbe es interessante Geschäftsfelder. Weissenbacher erwartet spätestens in sechs Monaten konkrete Projekte: "Wir sind in Warteposition." Die BWT ist auf dem US-Markt bisher nur schwach vertreten. Analysten sehen vom allem im Haushaltsbereich - etwa bei der Entkalkung von Wasserzuleitungen - interessante Geschäftsfelder für BWT. (APA)